Presseraum

 

Auszeichnung für Thuner Kleinunternehmer

LonMark International ehrt Christoph Brönnimann aus Thun mit dem „LonMark International Visionary Award“. Grund für seine Auszeichnung ist sein langjähriges Engagement beim Aufbau dieser internationalen Organisation.

Die LON-Technologie von LonMark ist eine der führenden Netzwerktechnologien. Sie wird in vielen Bereichen und Branchen eingesetzt. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Gebäudeautomation. Hier ist LON weltweiter Standard. Endanwender bauen damit Systemlösungen auf, die total unabhängig von Produktherstellern sind. Besonders im Gebiet der Energiesparlösungen für den Zweckbau ist LonMark eine Schlüsselkomponente. Der LON-Standard ist teil der ISO-Normierung und so für jedermann zugänglich. Christoph Brönnimann ist seit der Gründung von LonMark Schweiz im Jahre 1996 Präsident von dieser Organisation mit Sitz in Thun. Seit 8 Jahren sitzt er im internationalen Vorstand von LonMark International, San Jose (USA). Er präsidiert in diesem Gremium das technische Komitee.

Die weiteren Auszeichnungen für besonders innovative Produkte und Systemlösungen wurden an Firmen aus Amerika, England, Österreich und Kroatien übergeben. Das amerikanische Unternehmen ENERLON erhielt den Preis für das beste Muliti-Vendor Projekt (Gebäude 6464 Sunset Boulevard, Hollywood, Kalifornien). Die Infranet Partners konnten den Preis für das beste zertifizierte Produkt (InfraLED 400) in Empfang nehmen. Die Fa. Loytec, Mitglied von LONMARK Deutschland, wurde für das beste Infrastruktur-Produkt ausgezeichnet (15” Touch Panel LVIS-3E115). Der Preis für die beste Software-Lösung ging an das kroatische Unternehmen ELMA (Brightcore Distributed Building Management Infrastructure). Als Initiative des Jahres wurde die amerikanische GreenLink Conservation Alliance ausgezeichnet.


Gebäudeeffizienz - Green Building 2009

Unter diesem Titel und im Rahmen der Tages der Technik veranstalteten die Gebäude Netzwerk Initiative GNI, KNX Swiss und LonMark Schweiz zum zweiten Mal gemeinsam einen Event, um die Bedeutung der Gebäudetechnik und der Gebäudeautomation auf dem Weg zum Green Building aufzuzeigen. Zahlreiche Partnerverbände unterstützen den Anlass am 9. November 2009 und namhafte Hersteller zeigten ihre Produkte an der begleitenden Ausstellung. Für den Anlass wurde das Atrium von Portikon in einen temporären Eventraum verwandelt.


Die 170 Teilnehmer kamen - moderiert von GNI-Präsident Hans Rudolf Ris - in den Genuss von hochstehenden Vorträgen, welche die komplexen Zusammenhänge auf dem Weg zum Green Building aufzeigten. Harry Hirsch, Diederichs Projektmanagement, stellte die Geschichte und Umsetzung des seit 2009 existierenden Label der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB vor, die bereits über 750 Mitglieder zählt, darunter namhafte Konzerne wie die Hochtief AG sowie vielen Architekten und Ingenieuren. Die DGNB-Zertifizierung umfasst ca. 60 Kriterien in 6 Themenfelder und bewertet u.a. auch sozio-kulturelle und funktionale Kriterien sowie die Standortqualität. Die Zertifizierung existiert im Moment für Verwaltungs- sowie Retail-/Industriebauten, eine weitere für Umbauten ist in Vorbereitung. Dr. Ralf Bellm, Hochtief Development Schweiz, stellte den Neubau Portikon vor, wobei nach dem vorhergehenden Vortrag klar wurde, dass sich der Projektentwickler den grundlegenden Visionen des Konzerns gefolgt ist und deshalb den Neubau in Minergie-P weitsichtig geplant hat, z.B. mit der grossen Photovoltaikanlage, welche momentan nicht in wenigen Jahren amortisiert werden.


Unter dem Titel „Energieeffizienz - mehr als dicke Dämmplatten“ zeigte Urs-Peter Menti, Leiter Zentrum für Integrale Gebäudetechnik der Hochschule Luzern – Technik & Architektur, dass auf dem Weg zum Green Building das “Gebäude als System” der Schlüssel zur hohen Gesamtenergieeffizienz ist, wobei dies oft komplexe Systeme sind. Hohe Energieeffizienz setzt also intelligente Konzepte voraus und dynamische Simulationen sind als Optimierungsinstrument für komplexe Systeme eine Notwendigkeit. Die Optimierung des Gesamtsystems müsse bereits im Entwurf und in der Konzeptphase beginnen. An den beiden Projekten Bettenhaus Stadtspital Triemli (in Planung) und der im September eröffneten Neuen Monte Rosa Hütte zeigte er die Komplexität bei solchen Planung auf. Ivo Lenherr, Professor für Bauprozessmanagement an der Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau, behandelte das Thema „Ressourceneffizienz“. In einem Vergleich mit dem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept von Toyota („Ein sauberes Auto soll aus einer sauberen Fabrik kommen“) zeigte er auf, wie viel Potential an Ressourceneffizienz beim Bauen brachliegt und wie dieses durch konsequentes Bauprozessoptimiertes Bauen vermieden werden kann. Denn ebenso wichtig wie die Betriebskosten ist die aufgewendete graue Energie auf dem Weg zum Green Building.
Die umfassenden Themen und Thesen gaben reichlich Diskussionsstoff beim Apéro riche, serviert vom hauseigenen Restaurant Graf Z und grosszügig spendiert von Hochtief Development Schweiz. Und Zeit, sich bei den Ausstellern über neue Produkte in der Gebäudeautomation zu informieren. Bereits haben die Organisatoren beschlossen, 2010 wieder einen solchen gemeinsamen Anlass durchzuführen.

Referate downloadbar unter: www.g-n-i.ch, Veranstaltungen, Archiv

Autor: Richard Staub, www.bus-house.ch

 



LON® – Starke Technologie mit Zukunft
LONCOM 2009

Die LON Technologie hat gute Chancen, ihre Position als führende Technologie für Gebäudeautomation zu behaupten und dort und in anderen Märkten auszubauen. Besonders die Notwendigkeit, den Energieverbrauch zu reduzieren, treibt LON an. Das ist das Fazit der LONCOM 2009, einem von der TEMA Technologie Marketing AG organisierten Branchentreffen rund um die LON Technologie, das am 11. November 2009 in Frankfurt/M stattfand. Auf Einladung von LonMark® Deutschland und LonMark International trafen sich rund 120 Teilnehmer aus aller Welt, um Kontakte zu pflegen, Informationen auszutauschen, Neuigkeiten über LON zu erfahren und gemeinsam über Entwicklung und Chancen der LON Technologie zu diskutieren.

Die Keynote von Hans-Jörg Schweinzer, Vorstand LONMARK Deutschland, und Serge Le Men, Vorsitzender von LONMARK Frankreich, stand unter dem Titel „A Bright Future for LONMARK Systems“. Das gemeinsame Referat zeigte anschaulich die vielen Vorteile von LON: ein international standardisiertes Protokoll, definierte und überprüfte Interoperabilität, die Möglichkeit durch „peer-to-peer“-Kommunikation umfassende Automationsnetzwerke mit flacher Architektur zu realisieren. Ihr Appell an die Versammlung: LON ist ein sehr gutes System, es muss aber weiterentwickelt werden. Vor allem gilt es, eine LONMARK System Design Spezifikation auszuarbeiten. Bei der Erstellung und Umsetzung dieser Spezifikation ist die Mitarbeit der Community gefordert.  

 

Intelligenz für viele Branchen – Mit LON Energie sparen

Die vier folgenden Tracks hatten die Schwerpunkte „Energy Efficiency, Room Automation“, „Technology Trends and Outlook“, „Total Facility Control“ und „Street Lighting, Smart Metering“. 24 Vorträge informierten über Trends und Einwicklungen, beleuchteten Technologie und Standardisierung und stellten Produkte und Referenzen vor. Deutlich wurde: Die Anwendungsmöglichkeiten von LON sind weit gefächert, der Nutzen für die Anwender ist groß und nachhaltig. Ein Thema, das in fast allen Vorträgen vorkam, war Energieeffizienz. LON ist eine intelligente Technologie, mit der Systeme – egal ob Gebäude, Straßenbeleuchtung oder Stromversorgung – optimiert werden können, um den Energieverbrauch zu reduzieren. So hilft LON beim Klimaschutz.  

Am Ende des Vortragsprogramms stand eine Podiumsdiskussion unter Leitung von Tim Sly, Infranet Partners, in der Ron Bernstein, LONMARK International, Hans-Jörg Schweinzer, Fa. LOYTEC, und Sven Gensmüller, Fa. Schneider Electric, jeweils aus ihrer Sicht über die Zukunft von LON diskutierten.

 

Preisverleihung 

Die Gesamtveranstaltung fand ihren Abschluss in der Verleihung von vier Awards: Das amerikanische Unternehmen ENERLON erhielt den Preis für das beste Muliti-Vendor Projekt (Gebäude 6464 Sunset Boulevard, Hollywood, Kalifornien). Die Infranet Partners konnten den Preis für das beste zertifizierte Produkt (InfraLED 400) in Empfang nehmen. Die Fa. Loytec, Mitglied von LONMARK Deutschland, wurde für das beste Infrastruktur-Produkt ausgezeichnet (15” Touch Panel LVIS-3E115). Der Preis für die beste Software-Lösung ging an das kroatische Unternehmen ELMA (Brightcore Distributed Building Management Infrastructure). Als Initiative des Jahres wurde die amerikanische GreenLink Conservation Alliance ausgezeichnet. Chris Brönnimann, LONMARK Schweiz, wurde als Persönlichkeit geehrt, die die sich besonders um LON und die LONMARK verdient gemacht hat.

Autor: TEMA Technologie Marketing AG, Hermann Josef Pilgram



 



 

 

 

Magazin von LonMark Schweiz

Placeholder 579x216 pixels




Das Magazin erscheint einmal jährlich im August und wird mit einer Auflage von 10'000 Exemplaren gedruckt. Das Heft thematisiert offene, herstellerunabhängige Systeme.


Aktuelle Ausgabe als PDF öffnen