| Veranstaltungen 2012 |
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| 17.-21. Januar 2012 |
Swissbau, Basel |
| 25.-26. Januar 2012 |
easyFairs Automation, Winterthur |
| 08.-09. Februar 2012 |
Maintenance, Zürich |
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Greenbuilding Seminar, Prime-Tower Zürich |
| 21.-22. März 2012 |
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| 30. August - 2. September 2012 |
Bauen & Modernisieren, Zürich |
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Sindex, Bern |
| 23.-25. Oktober 2012 |
TeleNetfair, Luzern |
| 15.-19. November 2012 |
Prodex, Basel |
| 20.-23. November 2012 |
Swisstech, Basel |
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| Schulungen 2012 |
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| auf Anfrage |
Planerschulung |
| 10. Mai 2012 |
Refresherkurs |
| 11.-15. Juni 2012 |
Systemintegratorenkurs |
Seminar Green Building im Stadion Letzigrund in Zuerich, 18. Januar 2011
Autor: René Senn, raum consulting
Der Nutzen von Green Buidings ist in der Arktis sichtbar
Die Tagung Green Building der Verbaende GNI, KNX Swiss und LonMark Schweiz die sich mittlerweile als Branchentreff etabliert hat, zeigte am 18. Januar im Stadion Letzigrund in Zuerich, ein sehr umfassendes Bild der Gebaeude- und Klimaproblematik. Es reicht bei weitem nicht mehr aus, nur Gebaeudeenergieeffizient zu bauen. Die globalen und komplexen Zusammenhaenge verlangen heute nach ganz anderen Loesungen.
Thomas Stocker von der Universitaet Bern, legte mit seinem Eroeffnungsreferat die globalen Fakten gleich auf den Tisch. Thomas Stocker wurde er 1993 als Professor an das Physikalische Institut der Universitaet Bern berufen, wo er heute die Abteilung fuer Klima- und Umweltphysik leitet. Diese Forschungsabteilung ist weltweit fuehrend in der Bestimmung der Treibhausgaskonzentrationen anhand von Eisbohrkernen aus der Antarktis und der Modellierung von vergangenen und zukuenftigen Klimaaenderungen. Er erhielt zudem verschiedene wissenschaftliche Auszeichnungen. Das Gebaeude von Thomas Stocker ist die Welt. Die Messdaten seines Gebaeudes, reichen bis 400 Jahre vor Christus zurueck. Keines unserer Gebaeude, kann eine so lueckenlose Messdatenerfassung vorweisen. Nur die deutlichen Spuren die Thomas Stocker in der Antarktis misst haben wir, und unserer Vorfahren hinterlassen. Es ist an der Zeit andere Spuren zu hinterlassen.
Bauen wir up to date
Markus Hubbuch, der zweite Referent ist Dozent fuer Energie- und Gebaeudemanagement im Bachelor FM und leitet das CAS Gebaeudemanagement fuer den Master in FM und dem Kooperations-Master in nachhaltigem Bauen (EN Bau) an der Zuercher Hochschule fuer angewandte Wissenschaften in Waedenswil. Auch er kaempft wie Thomas Stocker, mit der lueckenlosen Datenerfassung seiner Gebaeude, seit deren Entstehung. Obwohl wir im 21 Jahrhundert sind, scheint das bei den meisten Gebaeuden noch kein durgaengig koordiniertes Thema zu sein. Hier liegen denn auch die Chancen, fuer ein baubegleitendes FM, das diese Luecke in der Bautaetigkeit schliessen koennte.
Energie-Benchmarking im grossen Stil
Wie „Energie-Daten-Management und Optimierung“ in der Praxis auszusehen hat, das weiss Paul Horber von der Genossenschaft Migros Zuerich zu berichten. Neben intelligenter Gebaeudetechnik, einem Energie-Datenmanagement und einer Betriebsoptimierung über die ersten ein bis zwei Jahre, setzt die Migros auf ein lueckenloses Energieverbrauchs-Controlling waehrend der gesamten Betriebsphase. Migros setzt hier schweizweit ein einheitliches Konzept zur Energiedatenerfassung ein. So werden nach Umsetzung des gesamten Konzeptes, Messdaten von über 1500 Standorten automatisch erfasst und ausgewertet. Der Rest ist Mathematik und ermoeglicht umfassende Vergleiche oder Statistiken. Das Stichwort dazu heisst Benchmarking. Der Energieverbrauch pro m2 ist den bei Migros heute deutlich tiefer als noch vor 5 Jahren. Zum Vergleich beim Strom sind es - 6%, bei der Waerme - 32% und beim Wasser - 34%. Die Migros wird dank diese Art und Weise auch bestens geruestet sein fuer das Thema Smart-Meetering. Denn nur wer weiss, wieviel Strom er wann verbrauchen wird, kann spaeter effektiv im Smart-Grid agieren. Fazit, erst wenn wir wissen was wir verbrauchen, macht Sparen auch richtig Spass (Anmerkung der Redaktion).
Traditionelle Planung stoesst an Grenzen
Das Referat von Thomas Rohrer, Praesident MeGA zeigte abschliessend die klassischen Bereiche und Probleme auf die von der Planung bis zur Realisierung im Bauwesen vorkommen. Eine gute Koordination in der Planung, hilft spaetere Probleme im Betrieb zu verhindern. Stichwort Koordination. Der Vortrag bildete so die passende Bruecke fuer den anschliessenden Apéro in der Ausstellung der Sponsoren dieses Anlasses. An Gespraechsstoff mangelte es an diesem Abend fuer einmal nicht, so wurden bis in die spaeten Stunden rege diskutiert und neue Kontakte geknuepft.
Das Fazit der drei organisierenden Verbaenden lautete dann auch: Es lohnt sich fuer eine Sache gemeinsam einzustehen. Nur durch Konzentration der Kraefte, kann eine Nachhaltige Kommunikation geschaffen werden. Wir freuen uns auf die naechste Green Building, es lebe der Dialog.